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Sagaing
Sagaing
wurde um 1315 Hauptstadt eines unabhängigen Königreiches der Shan.
Die Tage des Ruhms währten nur kurz und bereits 1364 verlegte der
Enkel des Gründers den Königssitz nach Ava. Unzählige Pagoden
verteilen sich über den Sagaing Hill am Westufer des Ayeyarwaddy.
Bewohner ganz Myanmars, die sich ein ruhiges und zufriedenes Leben
wünschen, besuchen zur Meditation die Mönchs- und Nonnenklöster
Sagaings. Die bekannteste der Pagoden Sagaings ist ein riesiger, 46
Meter hoher Bau in Form einer perfekten Halbkugel. Die Legende
erzählt, er sei die Nachbildung der Brust einer burmesischen Königin.
Sagaing ist auch bekannt für sein Kunsthandwerk, seine
Terrakotta-Töpferwaren und Silberschmiedearbeiten. Beim Dorf
Ywataung kann man die Silberschmiede bei der Arbeit beobachten, wie
sie mit traditionellen Methoden Gefäße und andere Gegenstände aus
Silber herstellen.. |